In der über dreistündigen Sitzung mit rund 30 Mitgliedern, geleitet von den Vorsitzenden Heinrich Philippi und Joachim Kühn, legte die FWG die Basis für die kommende Legislaturperiode und die Bürgermeisterwahl im Dezember 2026.
Ein zentraler Punkt des Abends war die Vorstellung des Kooperationsvertrages zwischen CDU, SPD, Grünen und FWG unter dem Titel „Gemeinsam für Laubach - neun Stadtteile, vier Partner, ein Weg“. Nach einer intensiven Aussprache setzten die Mitglieder ein deutliches Zeichen der Geschlossenheit: Mit 27 Ja-Stimmen bei nur einer Enthaltung wurde der Kooperation zugestimmt.
Mit Blick auf die Bürgermeisterwahl im Dezember 2026 präsentierte der Vorstand den Ersten Stadtrat Björn-Erik Ruppel als gemeinsamen Kandidaten. Die Versammlung sprach ihm mit 26 Ja-Stimmen und einer Enthaltung ein überwältigendes Vertrauen aus.
Auch der Vorschlag zur personellen Besetzung der städtischen Gremien wurde erfolgreich beschlossen. In der Wahl für den Magistrat konnten sich Michael Köppen (16 Stimmen) und Wolf-Dieter Schultz (15 Stimmen) gegen ihre Mitbewerber durchsetzen und sind damit als Vertreter der FWG gewählt. Als Nachrücker stehen Jochen Bantz und Alisa Lenz bereit. Neben den politischen Inhalten gab sich die FWG ein neues Gesicht: Die Mehrheit der Mitglieder stimmte für ein neues Logo.
Für die kommenden Monate plant die Gemeinschaft bereits fest:
- Sommerfest: Am Samstag, 4. Juli, in der Kuchenschmiede Freienseen.
- Klausurtagung: 24. bis 25. Oktober 2026 zur Vertiefung der politischen Ziele.
- Mitgliederversammlung: Eine weitere Versammlung mit Vorstandswahlen ist für das zweite Halbjahr vorgesehen.
Heinrich Philippi und Joachim Kühn zeigten sich höchst zufrieden mit dem Verlauf der Versammlung, die den Rückhalt für die neuen Fraktionen und Ortsbeiräte sowie die erfolgreichen Wahlergebnisse in den Ortsteilen eindrucksvoll bestätigte.